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[1] (1790) (1790)
Entstehung
Seite
47
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^ fem Schritte vermocht hatten; dabey ersuchte er ihnaufs freundschaftlichste, wo er nur könne, Geld auf zu^ treiben, und es ihm zu überschicken. Georg schickte»l>ie kein Geld, gab aber dem Gesandten einen Brief mit,>rj« r: worinn er berheuerte, daß er die alte Freundschaft nichtM cmfgegeben habe, und sie noch ferner zu erhalten geden-ke. Was das verlangte Geld anbetreffe, so wünsche erZwar, ihm recht viel schicken zu können, für itzt aberchK sey es ihm aus einem sehr guten Grunde noch nichtmöglich. Ich bin (lautete es im Briese) vom Kay-'M ser Votaniatcs hier eingesetzt, und habe diesem den Eydder Treue geschworen. Müßtet ihr nicht selbst eineüble Meynung von mir bekommen, wenn ich mich gleich^ euern Befehlen unterziehen wollte. Begünstigt dieVorsehung eure Unternehmungen, so sollt ihr in mir,q als eurem ehemaligen treuen Freunde, den treustenUnterthan finden." Man sieht, daß Monomachatus'bch' diese Wendung nahm, um weder meinen Vater,H noch den abgcsetzken Kayser vor den Kopf zu stoßen.

^ Doch könnte ich ihn, wenn es mich nicht zu weit ab«^ führte, der Treulosigkeit zeihen, da er sich offenbarE ^ in Unterhandlungen mit Roberten einließ, und Dyrra-chium an ihn zu verrathen beschloß. Außerdem mach,te er sich auch die Exarchen von Dalmatien, BodinuSolP' Michaelas, durch Briefe und Geschenke zu Freunden,um sich auf jeden Fall den Rücken zu decken.

M -Was ich bisher erzählt habe, soll bloß zu einer Cin-lertung aus die folgende Geschichte dienen, in der ichdas Leben meines Vaters, seitdem er zur Regierungkam, von der guten so wohl als fehlerhaften Seite dar-hilir stellen werde. Die kindliche Liebe soll auf meinen schrifk-M' srellerischen Charakter nicht so weit Einfluß haben, daß^ ich, ihr zu gefalle», die Wahrheit yimalgctzee.

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