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terlicher Standhaftigkeit in Ausführung seiner Entwür-fe. An körperlicher Größe üÄ.rrraf er jeden andern.Die Farbe seiner Haut war rechlich, seine Haare gelb,die Schultern breit, und in seinen Auaen blitzte daslebhafteste Feuer. Der ganze Körper war weh! ge-baut, alle Theile desselben hacken das schönste Eben-maaß zu einander, und seine Stimme war durchdrin-gend genug, um durch einen einzigen Ruf viele My-riaden in Schrecken zu setzen. Seine FreyheitSliebekannte keine Grenzen, und nichts verabscheuece er mehrals Unterwürfigkeit. Eben dieser Hang zur unum-schränkten Freyheit bewegte ihn zu dem Entschlüsse seinVaterland zu verlassen. Fünf Reicer und zo Mannzu Fuß machten das ganze Gefolge aus, mit dem ersich in die Lombardei) wagte, wo er als Anführer einerRäuberbande auf Bergen, in Hölen und Wäldernden Reisenden austauerte. In der Gegend wo Robertdamals sein Wesen trieb, harre Wilhelm MaSkabeleSdie größten Besitzungen, die ihm so viel einbrachten,daß er ei» ansehnliches Heer von seinen Einkünften un-terhalten konnte.
Dieser Wilhelm hörte von Roberts Heldenthatenund glaubte in ihm einen Mann zu finden, mir demer sich naher verbinden müßte. Er brachte also eineHeyrath zwischen Robert und seiner Tochter zu Stan-de, und gab ihm unter andern Geschenken eine Stadezur Aussteuer. Allein das gute Vernehmen war nichtvon Bestände, wenn es gleich dem Scheine nach nochimmer forrdauerte. Der neue Schwiegersohn verschobden Ausbruch seiner wahren Gesinnungen nur so langebis die Zahl seiner Reiter sich auf fünfzehn und seinerFußvölker auf 6c> vermehrt hatte; dann ließ er auchkeinen Umstand vorbey, der ihm nur einigermaßen ge-kegen schien, um das Feuer der Zwietracht immer mehrDenkwürdigk.I.B. C und