XX XVm UniversalWorische Uebersicht rc.
gen überall dieselben/ obgleich verschieden benanntin verschiedenen Ländern; mit dem weltlichenSchwert gebietende Priester; eine Miliz desStaats/ die der Staat nicht in der Gewalt hatund nicht besoldet; endlich Landbauer, die demBoden angchören/ der ihnen nicht gehört; Adelund Geistlichkeit, Halbfteye und Knechte. Mu-m'cipal - Städte und freye Bürger sollen erstwerden.
Um diese veränderte Gestalt der europäischenStaaten zu erklären/ müssen wir zu entferntemZeiten zurückgehen/ und ihrem Ursprung nachspüren.
Als die nordischen Nationen Deutschland unddas römische Reich in Besitz nahmen/ bestandensie aus laurer fteyen Menschen, die aus fteywilli-gem Entschluß dem Bund beygelreten waren/ derauf Eroberung ausgieng/ und bey einem gleichenAntheil an den Arbeiten und Gefahren des Kriegsein gleiches Recht an die Länder hatte»/ welche derPreis dieses Feldzugs waren. Einzelne Haufengehorchten den Befehlen eines Häuptlings; vieleHäuptlinge mit ihren Haufen einem Feldhaupt--mann oder Fürsten, der das Heer anführte. Esgab also bey gleicher Freyheit drey verschiedene Ord-nungen oder Stände; und nach diesem Stände-unter-
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