Universalhistorische Übersicht rck xxxr
röthet in Byzanz über seinen rohen Geschmack,seine Unwissenheit, feine Wildheit und erschrickt inAsien über seine Armuth. Was er sich dort nahmund heimbrachte, bezeugen Europens Annalen; dieGeschichte des Orients, wenn wir eine hätten,würde uns sagen, was er dafür gab und zurückließ.Aber scheint cs nicht als hätte der fränkische Hel-dengeist in das hinsterbende Byzanz noch ein flüch-tiges Leben gehaucht? Unerwartet rafft es mitseinen Komnenern sich auf, und, durch den kurzenBesuch der Deutschen gestärkt, geht es von jetztan einen edleren Schritt zum Tode.
Hinter dem Kreuhfahrer schlagt der Kaufmannseine Brücke, und das wiedergefunbene Band zwi-schen dem Abend und Morgen, durch einen krieg-rischen Schwindel flüchtig geknüpft, befestigt undverewigt der überlegende Handel. Das levanti-sche Schiff begrüßt seine wohlbekannten Gewässerwieder, und seine reiche Ladung ruft das lüsterneEuropa zum Fleiße. Bald wird es das ungewisseGeleit des Arkturs entbehren, und eine feste Re-gel in sich selbst, zuversichtlich auf nie besuchteMeere sich wagen.
Asiens Begierden folgen dem Europäer m seineHeimat — aber hier kennen ihn seine Wäldernicht mehr, und andre Fahnen wehen auf seinenBurgen» An feinem Älaterlande verarmt, um an
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