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[1] (1790) (1790)
Entstehung
Seite
XXIX
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Umversa Historische Ueberstcht rc. xx > x

Nur Europa hat Staaten, die zugleich erleuch-tet, gesittet und ununterworfen sind; sonstüoeral! wohnt die Wildheit bey der Freyheit, unddie Knechtschaft bey der Kultur. Aber auch Eu-ropa allein hat sich durch ein kriegerisches Jahrtau-send gerungen, und nur die Verwüstung im fünftenund sechsten Jahrhundert konnte dieses kriegerischeJahrtausend herbey führen. Es ist nicht das Blutihrer Ahnherren, nicht der KarMer ihres Stam-mes, der unsre Väter vor dem Joch der Unter-drückung bewahrte, denn ihre gleich frei) gcbohre-nen Brüder, die Turkomannen und Mamschu,haben ihre Nacken unter den Despotismus gebeugt.Es ist nicht der europäische Boden und Himmel,der ihnen dieses Schicksal ersparte, denn auf ebendiesem Boden und unter eben diesem Himmel ha-ben Gallier und Britten, Hetrurier und Lusita-nier, das Joch der Römer gedultet. Das Schwertder Vandalen und Hunnen, das ohne Schonungdurch den Occident mähte, und das kraftvolle Völ-kergeschlecht, das den gereinigten Schauplatz be-setzte, und aus einem tausendjährigen Kriege un-überwunden kam diese sind die Schöpferunsers jetzigen Glücks; und so finden wir den Geistder Ordnung in den zwey schrecklichsten Erschei-nungen wieder, welche die Geschichte aufweiset.

Ich

Gesetzlosigkeit verlängert werden, welches indem Mittelalter geschehe» ist.