XX Umversalhistorische Übersicht rc.
nmg nicht weniger gewaltsam aus dem römischen ^Staat entwickeln, und mußte das Menschenge-schlecht nothwendig die traurige Zeitstrecke vomvierten bis zum sechzehnten Jahrhundert durch-laufen?
Die Vernunft kann in einer anarchischen Weltnicht auöhalten. Stets nach Ucbereinstimmungstrebend, lauft sie lieber Gefahr die Ordnung un-glücklich zu vertheidigen, als mit Gleichgültigkeitzu entbehren.
War die Völkerwanderung und dasMittelalter, das darauf folgte, eine noth- !wendige Bedingung unserer bessern Zeiten?
Asien kann uns einige Aufschlüsse darüber geben, lWarum blühten hinter dem Heerzuge Alexanderskeine griechische Freystaaten auf? Warum sehen ^wirSina, zu einer traurigen Dauer verdammt,in ewiger Kindheit altern? Weil Alexander mitMenschlichkeit erobert hatte, weil die kleine Schaarseiner Griechen unter den Millionen des großenKönigs verschwand, weil sich die Horden derMantschu in dem ungeheuren Sma unmerkbarverloren. Nur die Menschen hatten sie unterjocht, idie Gesetze und die Sitten, die Religion und der lStaat waren Sieger geblieben. Für despotisch !beherrschte Staaten ist keine Rettung als in der
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