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[1] (1790) (1790)
Entstehung
Seite
XVIII
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xvnI Universalhistorische Uebersichtrc.

die Nebel anficng zu verbessern, die er dem mensch-lichen Geschlecht Jahrhunderte lang zugefügt hat-te, und es ist vielleicht kein historisches Problem,das die Zeit reiner aufgelost hatte als dieses, kei-nes worüber sich der Genius, der den Faden derWeltgeschichte spinnt, befriedigender gegen dieVernunft des Menschen gerechtfertigt hatte.

Aus der unnatürlichen und entnervenden Ruhe,in welche das alte Rom alle Volker, denen cs sichzur Herrschemm aufdrang, versenkte, aus der weich-lichen Sklaverey, worin es die rhatigsten Kräfteeiner zahlreichen Menfchenwelt erstickte, sehen wirdas menschliche Geschlecht durch die gesetzlose stür-mische Freyheit des Mittelalters wandern, umendlich in der glücklichen Mitte zwischen beydenAeußerstcn auszuruhen, und Freyheit mit Ord-nung, Ruhe mit Thätigkeit, Mannichfaltigkcitmit Uebercinstimmung wohlthatig zu verbinden

Die Frage kann wohl schwerlich feyn, ob derGlücksstand, dessen wir uns erfreuen, dessen An-näherung wir wenigstens mit Sicherheit erkennengegen den blühendsten Zustand, worin sich dasMenschengeschlecht sonst jemals befunden, für ei-neu Gewinn zu achten sey, und ob wir uns gegendie schönsten Zeiten Roms und Griechenlands auchwirklich verbessert haben. Griechenland und Rom

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