Universalhistorische Uebersicht rc. xvn
^ Hr sehr ungleichem Glücke, denn so viel Ströme Blutses den Barbaren gekostet hatte, ewige Königreichele ^ in Europa zu gründen, so viel kostete cs jetzt ihrenchristlichen Nachkommen, einige Städte und Bur-gen in Syrien zu erobern, die sie zwei) Jahrhun-ißiG derte darauf auf immer verlieren sollten.
Un,- Die Thorheit und Rasetty, welche den Ent-Wl wur-f der Kreutzzüge erzeugten, und die Gewalt-
Mr thatigkeiten, weiche die Ausführung desselben be-ll gleitet haben, können ein Auge, das die Gegen-
M ^ wart begrenzt, nicht wohl einladen, sich dabey zu
E verweilen. Betrachten wir aber diese Begebenheit
M im Zusammenhang mit den Jahrhunderten, die
^ ihr vorher giengen, und mit denen, die darauf folg-
^ ten, so erscheint sie uns in ihrer Entstehung zu
^ natürlich, um unsere Verwunderung zu erregen,
l ^ und zu wohlthätig in ihren Folgen, um unser Miß-
^ fallen nicht in ein ganz andres Gefühl aufzulösen.
- ^ Sicht man auf ihre Ursachen, so ist diese Exvedi«
^ tion der Christen nach dem heiligen Lande ein so
, . ungekünsteltes, ja ein so nochwendiges Erzeugniß
Jahrhunderts, daß ein ganz Ununterrichtcter,^ dem man die historischen Prämissen dieser Bege-benheik ausführlich vor Augen gelegt hätte, von* . seblst darauf verfallen müßte. Sieht man auf^ ihre Wirkungen, so erkennt man in ihr den ersten'D merklichen Schritt, wodurch der Aberglaube leidstdenkwürdigk.I.B. b die
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