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1 (1852)
Entstehung
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bis zu Ende sich steigernden Reiz, der seinen Grund hat in derstetigen Harmonieentfaltuug, in der linden und folgerechten, nurdurch leichte Abbeugungen (Takt 5 bis 8) angefrischten Durchfüh-rung des Motivs und durch den ruhigen und geraden Gang des Gan-zen, erst abwärts bis in die Tiefe, dann wieder, zum Schlüsse,gelind erhoben. Der aufmerksame Beobachter wird schon hier inne,dass die Kraft der Komposition nicht in wilden oder seltsamen Ein-fällen und Fügungen zu suchen ist, sondern in stetiger Durchfüh-rung des einmal Erfassten ; eine Lehre, die uns durch unsre ganzeKünstlerlhätigkeil begleiten soll und die den Grundgedanken unsrerLehrweise enthält und trägt.

Etwas wechselvoller gestaltet sich das Cmoll-Präludium in dem-selben Werke. Dieses Motiv

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wird vierundzwanzig Takte lang für sich allein durchgeführt, ehees, mit andern Figuren wechselnd, zu Ende geht. Aehnliche Sätzemag sich der Schüler in demselben und andern Werken aufsuchenund klar machen, dann aber selbst dergleichen Bildungen von grös-serer oder minderer Ausdehnung versuchen.

Damit er sich hierbei nicht in das Unbestimmte, zu Weiteverirre, ist rathsam, dass er zuerst seiner harmonischen Grundlagenur kleinen Raum und die festabschliessende Gestalt eines Satzesgebe und die einmal gebildete Grundlage in vielen Formen durch-arbeite, ehe er zu andern und ausgedehntem Grundlagen und blos-sen Harmoniegängen (wie Bach gethan) von unbestimmtem Verlaufefortschreite.

Folgender Satz »

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kann als Beispiel für eine solche Grundlage dienen. Wenn manihn auch nur in einfacher harmonischer Figuration aufstellt,