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aber sollte man immer darauf sehn, dass die Begleitung schon fürsich allein eine gewisse Befriedigung gewährte, dass sie wenigstenskeine für sich allein widrig klingende Stellen, z. B. Quartenfolgen,zu denen die Siugslimme die Sexte gäbe, unregelmässige Schrittein der Oberstimme, —
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darböte; denn die Ergänzung, die solche Stellen durch die Sing-stimme erhallen, ist ungenügend, da die Verschiedenheit des Klan-ges diese von der Begleitung stets unterscheiden lässt*). Doch dieseBetrachtungen werden bei der Lehre von der Begleitung des Ge-sangs erschöpfender dargestellt werden. Hier fassen wir haupt-sächlich die andre Weise der Behandlung in das Auge und verbin-den die Melodie mit der Begleilung auf einem Instrumente, demPianoforte.
Versuchen wir uns nun zuerst an dem in der Beilage XXVI, 5mitgetheilten Liede**), das in seiner einfachen Führung einem Bei-spiel zu unsern ersten Periodenbildungen ähnlich ist. So, wie esin der Beilage steht, wird es im Volke zweistimmig gesungen;nach der Einfalt seiner Weise und des Textes (ein junger Jägerliebt geheim und ohne Hoffnung die Tochter seines hohen Herrn)ist diese Darstellung auch ganz entsprechend. Sollte das Lied amPianoforte begleitet oder ohne Gesang gespielt werden, so könnteman sich schon mit einfachen, den Rhythmus unterstützenden Ak-korden, z. B.
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befriedigen, man könnte die eine dieser Begleitungen zum ersten,die andre zu dem trübem und ernstem Schlussverse nehmen, unddiesen im Nachsatze durch entwickeltere Harmonie, z. B.
') Wenn die Begleitung dem bindungsvollen Streichquartett anvertraut ist,können Stellen, wie die zweite und dritte Stimme oben in No. 622 unbe-denklich, ja bisweilen mit grossem Vortheile gesetzt werden.
**) Erk’s deutsche Volkslieder. Heft 1. No. 3.
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