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Haupt, sonst schön gezieret— mit dem Ausdrucke mitleidvoll-sten Staunens hervor. Und so ist es nächst der dorischen dieionische Verbindung, welche das Phrygische nicht blos für Trauerund Busse, sondern auch für die feierlichsten, ernstesten Glaubens-uud Preisgesäuge, wie eben das Te deum, eignet.
Diesem Karakter gemäss erscheint das Phrygische nur in tiefenTönen, meist in E, oder auch D mit zwei und C mit vier ßee’n.Aus seiner Natur als abgeleiteter Tonart, aus seinen starken Be-ziehungen auf zwei rückwärts gelegne Molltöne und eine sehr ent-gegengesetzte Durtonart folgt, dass seine Gesänge nicht selten ineinem der Töne anheben, in die es auszuweichen liebt, oft imAeolischen, auch wohl im Dorischen; so dass der Anfang einesphrygischen Tonsatzes die Tonart nicht immer bestimmt angiebt,sondern gleichsam präludirend ist, den rechten Ton gleichsam erstsucht. An dem Choral : Ach Gott, vom Himmel sieh darein, istnicht blos der Anfang, sondern auch der Schluss des ersten Theilsdem Aeolischen zugewendet. An dem Choral : Christum wir sollenloben schon ( A solis orlu) —
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weiset uns die erste Zeile entschieden auf die dorische Tonart;dass aber nicht sie die herrschende sein kann, zeigt schon die fol-gende Strophe in ihrer Ausweichung nach dem ionischen C. Denndas Dorische weicht nur vorübergehend in das Ionische aus, undnur, sofern dieser der Stammton des Mixolydischen, der dorischenUnterdominante, ist; schwerlich also würde die zweite Stropheim Ionischen schliessen. Ganz entschieden wird die Tonart amSchlüsse.
Haben wir sie nun als die phrygische erkannt, so sehen wirsie mit all’ ihren Nebentönen, dem Dorischen, Ionischen, Aeoli-schen umgeben, — so dass eben dieser Choral, vor andern sonstvorzüglichem, besonders geeignet schien zu einem Beispiel für
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