Druckschrift 
1 (1852)
Entstehung
Seite
366
Einzelbild herunterladen
 

366

Der Bass hätte auch von seinem vierten Ton ab so

-r

f-s-j

lÄZ-ig _ [ _ zp fl _ p r _

r Ë .

m m ;

1 1

r E L . . _

F - - -

6 7 7 6^7

und auf ähnliche Weise weiter gehen können. In all diesen Fäl-len würden für die zweite Strophe (wie zuvor in No. 494) weni-ger gestreckte Slimmgänge rathsam sein.

Beide Grundformen zeigten einen in weiten Schritten gehendenBass. Versuchen wir nun eine ruhigere Führung dieser Stimme.

a. Jj.

Der Bass schreitet wie in No. 492 in die höhere Oktave, vonda aber nicht wieder in den Grundion des folgenden Akkords, son-dern stufenweis in dessen Terz. Wollen wir seine stufenweise- Bewegung fortsetzen? es könnte so

498

-j -j. j

rr=J-

fTtS"

» * + S tt

ttS

* - ß ÜE

f u 1 1 r zj .

J J _.n_J , J j i

- T i «tr.i*'" * " '

0 _

geschehen. Der Bass geht chromatisch hinab und im Gegensatzdazu diatonisch wieder hinauf. Warum haben wir den chromati-schen Gang aufgegeben? Noch ein Schritt weiter

499

; -1-1- J-

j

7

i

J j jg J,

E-!"'-B .

Jl J_ J.

ÈSZZ7 zTä

Lfct±=i

hätte uns erlaubt, im Haupttone zu schliessen, statt schon jetztnach der Parallele auszuweichen. Wollten wir einen von beidenFällen weiter behandeln, so würden wir weder in chromatischen,und durch die Enge ihrer Schritte peinlich werdenden, noch in har-monischen zu unähnlichen Schritten, sondern lieber diatonisch fort-gehen, z. B. in dieser Weise