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Zuvörderst erscheint der Cantus firmus im Alte nach seinerTonlage und massigen, auf wenig Töne und kleine Schritte be-schränkten Bewegung für diese Stimme im Allgemeinen wohl geeig-net ; nur der siebente und achte Takt geht über den Altkarakterhinaus. — Betrachten wir dann vor aller nähern Erörterung dasGanze, so bestätigt sich, was vorhergesagt worden: die Unzu-länglichkeit unsrer dermaligen Mittel, den Cantus firmus in einerUnterstimme neben oder vor den andern Stimmen geltend zu ma-chen. Hier ist offenbar jede Stimme, namentlich der Diskant, rei-cher ausgeführt, als der Cantus firmus ; wollte man sich dies abernicht erlauben, z. ß. so —
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anfangen: so würden alle Stimmen zu einer gleichgültigen, unter-schiedlosen Tonmasse gerinnen, man möchte nun die obigen, odererlesenere Harmoniefolgen wählen. — Nur eine besonders hervor-stechende Besetzung könnte unsern Cantus firmus herausheben; in-dess, es ist uns ja für jetzt nur um Vorübungen zu künftigen ge-nügendem Kunstformen zu thun. — Gehen wir jetzt zur Arbeitselbst über.
Der nächste Schluss für die erste Zeile wäre in Gdur; alleindiesen müssen wir für den folgenden Theilschluss aufsparen. Wirsind also auf die Paralleltonart' und zwar auf den Halbschluss inderselben, nämlich auf der Dominante angewiesen. Die übrigen