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überall sicher bezeichnet, — nur die zweite Strophe erregt Zweifel.Sollen wir, noch ehe wir in die Dominante gegangen, nach -^mollmoduliren? — in einem hellen Weihnachtliede das trübe a-c-ezum Schluss nehmen, während kurz vorher der Ton g dieser Ton-art widersprochen hat? — Wir ergreifen diese Behandlung.
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Hinsichts der Modulation ist es zunächst die zweite Strophe,die unsre Prüfung fodert. — Sollte sie in Cdur bleiben, wie dieerste? das wäre zu eintönig und arm. — Es musste also an ^mollgedacht werden, und daher erinnert gleich der zw r eile Akkord andiese Tonart. Aber übergehen in sie konnten wir erst nach demletzten g, mit] gis-h- d-f nach a-c-e. — Allein dieser Schlussist schon oben als zu trüb für den Karakter des Lieds bezeichnetworden; müssen wir auch nach Moll, so möchten wir doch nicht *mit einem Molldreiklang schliessen. Wir ziehen also vor, einenHalbschluss mit d-f-a nach e-gis-h zu machen. — Nun fehltnoch die drittletzte Harmonie. Die vorletzte heisst d-f-a\ siesoll die Unterdominante von ^moll besetzen, erinnert aber anZ?moll, während wir noch gar nicht in ^moll sind. Folglich —gehen wir, wie oben geschehn, nach Dmoll und wenden da diegefälligere Form des Halbsrhlusses an.
Hier haben wir nun Gelegenheit, einen oft und in mancherleiGestalt bei der Komposition sich geltend machenden Zug zu beob-achten. Er mag in einzelnen Fällen, kann auch bei dem obigenverkannt oder bezweifelt werden , ist aber gleichwohl zu tief inder Natur begründet, um nicht endlich in das Bewusstsein zu tretenund dann doppelt kräftig zu wirken. Oft nämlich kann das, wasder Komponist irgendwo gewollt, nicht gleich zur Ausführung kom-