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1 (1852)
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338
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kann aber allerdings eine fremdere, gesuchte Modulation an einerStelle zweckmässig sein 44 ).

Weise gelöst worden; die Stimmen wurden fast nur zur Darstel-lung der Harmonie, selten zuVorhalten und Durchgängen gebraucht;die Harmonien selbst schlossen sich dem Erfodern der Melodie sonahe an, als geschehen konnte, ohne in Dürftigkeit und Schwächezu verfallen. Die Behandlung entspricht im Ganzen der Aufgabe,die ein Organist hei der Leitung des Gesanges in einer nicht un-sichern und ungebildeten Gemeinde zu lösen hat.

Die Modulationsgrundsälze werden allerdings dieselben bleibenmüssen, wenn wir auch zu höherer Aulfassung fortschreiten, dennsie beruhen auf dem Wesen der harmonischen Kunst selber. Da-gegen sind wir bereits früher (S. 255) dahin gelangt, als dasLebendige in der Harmonie die Stimmen anzusehn, diedurch ihr Zusammentreten die Harmonie bilden. Auch sind wirdurch Vorhalte, Durchgänge, Hülfstöne neben den Akkordtönen imBesitz genügender Mittel, um unsern Stimmen melodischen Zusam-menhang, Fluss und Schwung zu ertheilen.

Hieran fehlt es den im vorigen Abschnitt ausgearbeiteten Cho-rälen allerdings. Vergleichen wir den letzten derselben (No. 471)mit seiner hier

44) Vierzigste Aufgabe: Ausarbeitung von Chorälen (aus Beilage XIX)nach der obigen Anleitung.

Vierter Abschnitt.

Höhere Choralbehandlung.

Im vorigen Abschnitt ist unsre Aufgabe in der einfachsten

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