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wie sie denn doch wesentlich nichts Verschiednes sagen : so sehenwir zu einem Akkorde die ganze Tonleiter, — zwischenden Harmonietönen c, e, g, c die Durchgangstöne d, f, a, h —eingeführt. Hier ist es zu dem tonischen Dreiklang geschehn ; dasnachfolgende Sätzchen
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erinnert, dass es (wie sich von selbst versteht) zu jedem andernAkkorde geschehn kann, wofern wir nur von einem Harmonietonausgehn und in einen Harmonieion wieder einlenken. Dies zeigtauch das folgende Sätzchen, —
10131311 987678
6 - 6 -:-
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in welchem gar drei Durchgangstöne hinter einander (fis, e, d)erscheinen, zwei zu dem ersten Akkorde, der dritte als Wechsel-ton zu dem zweiten.
Alle bisher aufgefundnen Durchgänge waren aus der Tonleiterder im Satze herrschenden Tonart genommen. Wir nennen sie
in) Gen. B. Zugleich haben wir an diesem Sätzchen eine Bezifferungversucht, die nicht blos die Harmonie, sondern auch die Durchgänge angäbe.Die Harmonie wäre mit 6 — für beide Akkorde hinreichend bezeichnet gewesen.Aber wie viel Umstände hat schon hier die Bezeichnung der Durchgänge ge-macht! Jeder Durchfang, und um des Verständnisses willen jeder harmonischeBeiton, musste seine Ziffer erhalten, alle Intervalle des Akkordes mussten ange-geben und ihre Fortdauer durch horizontale Striche (-—) oder durch einen
einzigen Horizontalstrich (wie wir der Kürze wegen gethan) angezeigt werden!— Man erkennt hier eine vernünftige Gränze der Bezifferungs-kunst; sie sollte bei unsern Kompositionsentwürfen, bei fehlender Zeitoder beschränktem Raum als leichtere und engere Andeutung des harmo-nischen Inhalts behülflich sein, und nur hierzu ist sie von den guten älternKomponisten gebraucht worden. Wo sie aber umständlicher und breiter ausfällt,als die Notenschrift selbst, da wär’ ihr Gebrauch pedantisch. Wie viel Ziffernund Zeichen brauchte man gar zu No. 388 oder 389 ! und wie wollte mandabei die Noteneiotheilung ansdrücken ! Hier also scheiden wir von der Be-zifferungskunst; sie kann uns nicht weiter begleiten.