234
nein beschränktem Vermögen Theil; wir führen beispielsweis fol-gende Modulationen 38 )
M m
?=«=#te
t-g-7$r©-j
|_s=te
CT - -
1 -11 ^ :
4.
(keineswegs alle) und zum Schlüsse der ganzen Erörterung ausSeb. Bach’s wohltemperirtem Klavier (Th. II, Präludium ausDmoll) einen aus verminderten Dreiklängen gebildeten Gang
304
auf, der sich nur darin von unsern Harmoniegängen unterscheidet,dass er die Akkorde in melodischer Form, einen Ton nach demandern, oder nach dem Kunstnamen
in harmonischer Figuration(später wird von ihr die Rede sein) darstelll*).
Achter Abschnitt.
Die sprungweise Modulation.
Zu den mit unsern jetzigen Mitteln ausführbaren Konstruktionenreichen zwar die bisher milgetheillen Modulationsweisen vollkommenhin. Da wir aber schon im sechsten Abschnitte begonnen haben,für künftige grössere Gebilde feste Grundlagen vorzubereiten: sogehn wir noch einmal über die Gränzen des zunächst Anwendbarenhinaus, um eine neue, aus dem Bisherigen leicht hervorgehendeGestaltenreihe darzustellen.
Wir haben bis jetzt unsre Ausweichungen durch Akkorde be-wirkt, die mehr oder weniger deutlich aussprachen, dass wir nichtmehr in der bisherigen Tonart modulirten, sondern in einer andernfest bestimmten oder zu vermulhenden. Durch den Uebergangs-Akkord widerriefen wir gleichsam die Tonart, die wir bisher alsSitz der Modulation inne gehabt; hätten wir das erste Tonstück,statt in einen andern Ton überzugehen, ganz geschlossen, so hättenwir ein zweites Tonstück natürlich in jedem andern Ton anfangenkönnen, ohne dass es eines Liebergangs bedurft hätte.
35) Einunddreissigste Aufgabe : Aufsuchung und Versuch in Akkord-führungen unter Einfluss des Melodieprinzips; — nicht Auswendiglernen.') Hierzu der Anhang JŒ.