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Modulation in Zusammeuhang zu setzen; der Zusammenhang zweierAkkorde zeigt sich aber bekanntlich im Vorhaudensein gemein-schafllicher Töne. Wollten wir also von C naeh Es so
moduliren, so wiirden wir unser Ziel zwar richtig erreight, aberden die Modulation bewirkenden Akkord zusammenhanglos gesetztbaben. Mag dies auch, wie gesagt, kein Fehler sein, so miissenwir doch verstehn, den Zusammenhang zu erhalten. Wir wollendies also fürjetzt in allen Fallen thun.
Wenn nun der nöthige Dominant-Akkord mit dem Ak-korde, von dem wir ausgehn, keinen ZusammenhaDg — das heisst,keinen gemeinschafllichen Ton hat, wie ist der Zusammenhang her-zustellen? — Dadurch, dass wir einen oder mehrere Akkorde zwi-schen beide schieben^ die sowohl mit dem einen, als mit dem an-dern zusammenhangen. Hier
ist die obige Modulation in zusammenhangender Harmonie ausge-führt; das erste Mal mit einem Akkorde, das andre Mal mit zweien.Wir werden uns in der Lehre durchaus auf einen einzigen Akkord,um den Zusammenhang herzustellen, beschranken. Dies ist dasNöthige; die weitern Umschweife kann nach den frühern Uebun-gen Jeder selber suchen und versucben.
Die zwischentretenden Harmonien, durch die wir den Zusam-menhang herstellen, nennen wir vermittelnde Akkorde.
Welche Akkorde können wir als solche brauchen? — Vorallen Dingen nur solche, die in der bisherigen Tonart vorhandensind; denn nahmen wir fremde (wollten wir z. B. die in No. 218gemachte Modulation durch den Akkord f-as-c vermitteln, sowiirden wir ja schon mit diesem Akkorde Cdur verlassen halten,wiirden uns — wir wissen noch nicht, wo?—befinden, also nichtmehr von C aus nach Es gehn, was doch unsre Aufgabe war.
Eben so wenig können Septimen-, Nonen - Akkorde undverminderte Dreiklange zu einer Vermilllung dienen. Denn diesealle haben den Trieb, sich in die tonische Harmonie, nicht aber (soviel wir bis jelzt wissen) in einen fremden Dominant-Akkord auf-zulösen. In Cdur oder Crnoll streben bekanntlich
c
Es
s