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1 (1852)
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175
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ErsterAbschnitt.

Das M o d u la t i o nsve r fah r e n.

Die Modulation aus einer Tonart in die andre besteht darin,dass wir statt der Töne und Harmonien der einen, die der andern,z. B. statt Cdur

c ) d, e, ƒ, g, a, h, c

mit seinen drei grossen Dreiklangen auf Tonika und beiden Domi-nanten (C, G, F) u. s. w. den andern bestimmlen Ton, z. B.Ainv

a, h, cis, d, e, fis, gis, a

mit seinen drei grossen Dreiklangen, auf A, E, Dn. s. w. neh-men. Dies ware die vollstandigsle, aber aucb umstandliehste Weisezu moduliren.

Wir sehn aber sogleich, dass hier manches Ueberflüssige mitunterlauft. Beide Tonarten, so enlfernt sie auch von einander sind,haben mehrere Töne (a, h, d, e ) mit einander gemein, in denensie sich also nicht unlerscheiden, an denen wir also nicht er-kennen, dass jetzt statt Cdur ^dur eingetreten ist. Diese gemein-schaftlichen, nicht unterscheidenden Töne brauchen mithin nicht an-gegeben zu werden.

Hiernach bleiben die unterscheidenden Töne fis, cis, gis übrig,um den Uebergang zu bezeichnen. Allein wenn uns aucb dieselbensagen sollten, dass wir nicht mehr in Cdur sind, so bezeichnen siedarum noch nicht, dass wir uns nun in ^fdur belinden; denn dieseTöne gehören verschiednen Tonarten (^fdur, Einr, H&nr u. s. w.JYsmoll, fömoll u. s. w.) an, können also nicht das Zeichen einereinzigen von ihnen sein. Vielmehr wissen wir aus eigner Erfah-rung an unsern Gang- und Satzbildungen in der einstimmigen Kom-position, dass man im Lauf einer Komposition fremde Töne anbrin-gen kann, ohne die Tonart zu verlassen. Hier

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tritt sogar die vollstandige chromatische Tonleiter auf und haltewieder durch alle-Erniedrigungen abwarts gefiihrt werden können;und doch fühlen wir uns ununterbrochen in Cdur, werden auchbald (in der neunten Abtheilung bei No. 377) zu der Einsicbtkommen, dass und warum wir diese Tonart trotz aller fremden Tönenicht verlassen haben.