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1 (1852)
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166
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(nach dem Vorbild des frühern Schemas S. 160) kurz angegebenist. Es kann dabei nur Eins auffallen. Betrachten wir hierbei a

die Auflösung des Nonen - Akkordes mit abwarts gehender Quinte,so sehen wir, dass dieses Intervall im Fortschreiten mit der NoneQuinten bildet. Trifft also unsre Regel, dass die Quinte auf- oderabwarts schreiten dürfe, hier etwa nicht zu? Doch. Nicht inder Natur des Akkordes und in der Führung seiner Quinte liegtder Fehler, sondern in der gar nicht nothwendigen Stellung seinerTöne. Bei b geht die Quinte abwarts, ohne einen Fehler hervor-zurufen;: bei c gebt sie aufwarts. Also nur wenn die Quinteunter der None steht, kann sie nicht abwarts gehn, ohne Fehlerzu machen*).

Hiermit sind wir in'den Stand gesetzt, die neuen Harmonienin Dur einzuführen**). Wie zuvor die Molltonarten, so haben jetztauch die Durtonarten zwei neue Grundakkorde erhalten: den gros-sen Nonen-Akkord und den daraus gebildeten Septimen-Akkord,beide mit ihren Umkehrungen. Diese Akkorde können zu allenin ihnen enthaltnen Tonen der Melodie angewendet werden, wenndies ohne Herbeiziehung falscher Fortschreitung, ohne Tonverwir-rung und zusammenhangend möglich ist. Hier ein Beispiel.

*) Dass dies nicht dem Akkorde beizumessen ist, zeigt No. 202, b. Oder

woilte man etwa behaupten, dass Grundtöne nicht aufwarts schreiten diirfen,weit sie hier bei a

mit der Oberstimme Quinten bilden ? Bei b gehen dieselben Grundtöne indenselben Akkorden und mit derselben Nebenstimme (g'-a) aufwarts, ohneQuinten zu machen.

**) Nun können wir die S. 161 gemachte Bemerkung vollstandig aussprechen.Das Durgeschleebt hielet jetzt sechs feste und vier bewegtiche Akkorde, unter den letzten die verstanden, bei denen man nicht stehn bteiben undschliessen kann, die man vielmehr auflösen, fortführen muss. Das Moligeschlechtdagegen bietet vier feste und fiinf bewegliche Harmonien.

a,

b.

202

xa.

m-

: 0 :

a.

b

-*

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