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1 (1852)
Entstehung
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nehmen, ibn auf vier Töne zurückzufiihren, da im vierstimmigenSatz eine fünfstimmige Harmonie unstatthaft und jenes alte Miltel(S. 85), Einer Stimme zwei Töne nach einander zu geben,

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wenigstens nicht überall willkommen ist. Welcher Ton kann alsoam besten wegbleiben? Die Quinte, wie schon im Dominant-Akkorde; Grundton, Terz, Septime alle waren bedeutender,die None ist aber vollends der karakterislische Ton.

Hiermit ist nun die erste Harmonieweise in Moll vollstandigbegründet; wir versuchen sie an der nachfolgenden Melodie.

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Das Verfahren bedarf keiner grossen Erörterung; es ist ganzdas bei No. 102 und 108 angewendete. Zuerst werden (wie S. 91gezeigt isl) die Melodietöne überziffert; dann die Warnungskreuzegesetzt; dann mussten wir Takt 4 die zweite 3 in eine 9 verwan-deln, ura auf dem dadurch zum Grundton erhobnen Basse den No-nen-Akkord zu errichten und den S. 155 wahrgenommenen Fehlernauszuweichen. Hierauf wurde der ganze Bass gesetzt und zuletztdie Harmonie durch Zufiigung der Mittelslimmen vervollstandigt.

Jener heftige Schritt der übermassigen Sekunde tritt in unsrerMelodie desswegen so auffallend hervor, weil der einfache Gesanggar keinen Anlass dazu giebt; indess können wir ihn uns um derUebung willen schon gefallen lassen, wie die ganze auf unsermjetzigen Standpunkte schon als unbefriedigend erkannle erste Har-monieweise. Dasselbe muss bei den Uebungen des Schülers derFall sein 21 ).

21) Siebzehnte Aufgabe: Bearbeitung der in der Beilage X mitge-theilten Melodien nach erster Harmonieweise.