dem Gebrauche, den der Komponist von dieser Schrift macht undder weit ausgebreitetern Verwendung, die sie früher fand, wollenwir uns ihrer bei unsern Harmonie-Uebungen bedienen, um sie unsfür jede Weise kiinftiger Verwendung gelauGg zu macben.
B. Wollstandufkeit der Akkorde.
Schon oben (S. 124) ist angemerkt worden, dass wir mitHülfe der Umkehrungen den Bass aus seiner bisherigen Steifheitund Ungeschicktheit erlösen können, da wir nicht mehr nöthig haben,ihm stets die Grundtöne der Akkorde zu geben, sondern ihm wieden andern Stimmen jedes beliebige Intervall zuweisen diirfen, um
4. Die Dominante, mit
7
7 oder 53'
bezeichnet, wird mit dem Dominantakkorde begleitet.
5. Bei der Dominante als vorletztem Basstone bedarf es dieser Bezeicbnunggar nicht, weil der Dominantakkord zur Bildung des Ganzschlussesregelmassig erfodert wird.
6. Jede Umkehrung wird beziffert, wie ibr Name ergiebt:
der Sextakkord mit G
der Quartsextakkord mit
4
6
oder
der Quintsextakkord mit
5
6
oder
der Terzquartakkord mit
3
4
oder
der Sekundakkord mit
2.
Nachstehender Satz
P
151
8va„
-ö--j-1-
-1- #
—=—j—j—-t—
U \) s ••
V p f—
r 1
0 0
""F" ! ~T F~
|3JÏ_. P-rsr-f
-1—F-H—F-
F-F-E—i—3=~|
F- *—fc
[—* — ft-t— 4 i
■ O -
5
6
6
6
4
zeigt alle oben erklarten Bezifferungen. Die Bassstimme allein w'iirde mit derenHülfe Einklang, Oktaven und Akkorde , — nicht aber die Lage der letztern,die Zabl und Höhe der Oktaven angegeben haben. Allein das soll auch dieBezifferung gar nicht leisten.
Marx, Homp. L. I. 4. Aufl.
9