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Erster Absclinitt.
Kenntniss der Umkeli runden.
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A. Aujweismuj der Umkehrungen.
Wenn der Grundton seine Stelle verlasst, so muss ein andrerTon des Akkordes der tiefsle werden. Nicht Grundton wirder, sondern nur tiefster Ton; deun Grundton nannten wir ja(S. 76) denjenigen Ton, auf dem wir einen Akkord ursprünglicherbaut halten, der im Terzenbau des Akkordes der tiel'ste war;dieser bleibt Grundton, er mag zu unterst oder zu oberst, oder inder Mitte stellen.
Wie viel Umkehrungen eines Akkordes giebt es? — So viel,als er ausser dem Grundton Töne hat, die die tiefsten werdenkönnen; also vom Dreiklange zwei, vom Septimen-Akkorde drei,die hier —
dergestalt aufgezeichnét sind, dass der Grundton in den Umkehrun-gen durch eine grössere Note kenntlich gemacht ist.
Diese Umkehrungen der Akkorde sind so merkenswerth, dassman ihnen besondre Namen gegeben hat. Man zahlt niimlich vomjedesmaligen tiefsten Ton zu den beiden wichtigsten Tonen desAkkordes und benennt nach den gefundnen Intervallen die Umkehrung.
Der wichtigste Ton in jedem Dreiklang ist der Grundton;nach ihm die Terz, weil diese den grossen und kleinen Dreiklangunlerscheidet. Die wichtigsten Töne im obigen Dreiklang sindalso c und e. — Die erste Umkehrung bei 1. hat.dieses e zumtiefsten Tone; e-c ist eine Sexte, der Akkord heisst also Sext-Akkord. Bei der zweiten Umkehrung zahlt man von g nach cund von g nach e; der Akkord heisst Q u a r t s ex t-Ak ko r d.
Im Dominant-Akkord ist wieder der Grundton, nachst ihmaber die Septime (ohne die er ja kein Seplimen-Akkord, sondernein blosser Dreiklang ware) am wichtigsten, also oben g und fIn der ersten Umkehrung zahlt man von h nach ƒ und von h nachg'; sie heisst Q uintsext-Akkord. Bei der zweiten Umkehrungzïihlt man von d nach f und von d nach g ; der Akkord heisstTerzijuart-Akkor d. In der letzten Umkehrung ist f selbst tief-
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