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Hiermit ist die Reihe der Harmonie -Molive — selbsl aufunserin jelzigen beschriinklen Standpunkte — keineswegs beschlos-sen. Wir wissen bereits , dass auch Akkorde, die nur entferntereBeziehung (ausserlich durch gemeinscbaftliebe Töne angedculet)oder gar keine zu eiuander haben (als elwa die gemeinsaine Ton-art) z. B. die hier bei a
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aufgestelllen, einander folgen können. Möglich ist es dalier aller-dings, auch aus solehen Akkordverbindungen Harmoniemotive zubilden. Allein man wird bald gewahr, dass damit nicht weit zugehn ist. In seltner Anwendung können fremde Harmonieschritleüberraschend , i'eierlieh und erhaben oder sonst karakleristisch wir-ken; so der oben bei a bezeichnete, wenn er nur in rechter Fülledargestellt ware. Wiederholt man aber (wie obeu bei b) oderhauft man dergleichen Schritte, so wird, was Anfangs überraschendwar, bald befremdend, barock, verwirrend.
Allen Dreiklangen der Tonart schliesst sich der Dominanlak-kord bequem an. Allein auch diese Verbindung kann nicht weitführen, da der Dominantakkord sich (soviel wir bis jetzt wissen)jederzeit und ungesaumt in den tonischeu Dreiklang auflösen muss.
Erwagt man endlich, dass in jedem der bislier angedeutetenHarmoniemotive
1) bald einer oder der andre, bald beide Akkorde wiederholt,
2) oder durch die Lagen geführt, ferner
3) in verschiedner Rhythmisirung dargestellt,dass ferner jedes 31otiv
4) durch VViedcrholung oder
5) Zufügung von neuen Akkorden erweitert werden kann;
so linden wir hier, wie lrüher in der einstimmigen Komposilioneher die Wahl unler vieleii Motiven als das Auffinden derselbenBedenken erregend. Mit jedem Fortschritt übrigens, den wir inder Harmoniekunde thuu, wird sich der Sloff zu dergleichen 31o-tiven mehren.
Die ersle Verwendung für dieselben erfolgt, wie oben (S. 113)gesagt, zu der
A. lïililang von Uarmoniegangen.
Es wird hier ein kleiner Anfang damit gemacht; wir werdenaber öfters auf diese Aufgabe zuriickkommen.