Hó
ebenfalls in allen Lagen auftreten. Hier sowohl, wie in allensonstigen Bildungen fiihren wir jede Slimme in den nüohsien Ton*)des folgenden Akkordes, oder'lassen sie, wenn es sein kann, aufdemselben Ton stellen. Wollen wir z. B. aus dem Dreiklang derOberdominante in den tonischen, oder aus diesem in den der IJnter-dominante gehen, so wird dies in der Begel, das lieisst ohne beson-dern Antrieb, nicht fiiglich so, w r ie bier bei a —
geschehn, sondern fliesseuder und zusammenhangender in der bei bgezeigten Weise.
JNachsIverwandt sind bekannllich auch die Paralleltonarten;folglich geben auch ihre tonischen Akkorde
127
|f =s=
—e—
-©-
Harmonie-Motive nachsten Zusammenhangs. Allein hier zeigt sichdas unbefriedigendere Wesen (S. 96) der Mollakkorde. VerbundneDurakkorde lassen sicb, wie hier bei a —
« i i . i i i ''rr*
1
ïSbp:
EBiEPfc
-—-
128
'P' T=>-
-©?
J©T
-p- 7
—orf
r
unbedenklich wiederholen; gleiches Hin- und Ilergehn von Durzu Moll, wie bei b, würde Ansloss und Missslimmung erregen.
Nachstverbunden mussen endlich der Dreiklang auf der Domi-nante mit dem Dominantakkorde (der nur eine Erweiterung deserstern ist) und der tonische Dreiklang mit dem Dominant-akkorde (wegen der innigen Beziehuug des letztern auf den erstern)genannt werden.
') Hierzu der Anhang C,
8 *