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1 (1852)
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wtirde er erliegen ; triUe gar ein Dominantakkord in bekannterUmslandJichkeit (b) ein, so würde der Fortgang noch tiippischer.

Zunachst also beschranken wir uns auf die Bildung von Har-monie ga n g e n , das lieisst von folgerecht ausgebildeten Akkord-folgen, die in einfachsler, rubigster Rbythmik dargestellt werden.Dann wollen wir, wenn auch bei der Schwerlalligkeit unsrer jetzigenHarmonik die Komposition von Liedsiitzen noch nicht gedingen kan»,doch wenigstens die harmonisch en Grundlagen zu der-gleichen Siitzen, durchüben.

Zn Salzen sowohl als Gangen bedarf es aber eines Motivsund seiner folgerechten Forlfiihrung. Zu Hannoniegiingen undSatzgrundlagen werden wir daher Harmonie-Motive brauchen.Wie nun Motive der Tonfolge (S. 33) aus zwei oder mehr Tonen,so bestehen Motive der Harmonie (S. 64) aus der Yerkniipfung vonzwei oder mehr Harmoniegestalten. Die nachslliegenden Motivewürden wir aber sclion durch die Forlfiihrung eines einzigenAkkordes gewinnen. Ueberall haben wir namlich schon Akkordein verschiedner Stellung ihrer Töne gesehn, z. B. in No. 108 dengrossen Dreiklang auf c so, dass bald die Oktave, bald die Terz,bald die Quinte in der Oberstimme lag. Diese Stellung der Akkord-löue, vermöge der der Grundlon zwar immer an seiner Stelle (inder liefslen Stimme) bleibt, die Oberstimme aber entweder dieOktave, oder Terz, oder Quinte (und bei Septimenakkorden dieSeptime) im Akkord iibernimmt, nennt man die Lagen des Ak-kordes und zwar die erste, zweile, dritte- oder Oktav-, Terz-,Quiut-Lage. Dies leitet auf die erslen Motive: einen Akkord durcheiuige oder alle Lagen zu führcn.

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IJ) Für dieses und viele folgende Notenbeispiele sei ein fiir alleinal be-merkt, dass Harmonien in so hoker Lage nicht in gebührendem VollklaDg er-lönen. Man inuss bei allen nur der llaumersparniss wegen so ungünstig dar-gcstellten Harmonien wenigstens den Bass, bisweilen den ganzen Akkord eineOktave tiefer stellen. Die Beispiele No, Ijl und 1J3 würden, in dieser Weisellarx, Homp. L. I. 4. Aufl, 8