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über; zuerst arbeiten wir die Melodie nach der erslen, dann nachder zweiten Harmonieweise durch. Bei a haben wir den Domi-nantakkord an die Stelle des Dreiklangs gebracht; da der tonischeDreiklang darauf folgen konnlc und h in der Melodie nach c geht,so halte dies kcin Bedenken. Dass der Dominantakkord ohne Quintegeblieben, erkliirt sich aus No. 113, b, d, h und dem dabei Be-merkten. Wir gewinnen dadurch nicht blos Vollstandigkeit desniichsten Dreiklangs, sondern auch bequemere Foitschreilung fürdie nachsten Akkorde, als wenn wir den Alt über/ nach e, denTenor über d nach c hinunter gefiihrt hallen. — Bei b ist wiederder Dominantakkord richtig eingcführt worden. Dadurch aber gerathder Alt im folgenden Akkorde hinauf nach c und muss dannhinunterspringen nach ƒ, wahrend der Bass ebenfalls von c nach fgeht, nur hinauf. Es ist dies der S. 106 erwahnte Fall einer Ok-tavenfolge in der Gegenbewegung. Er kann gelegenllich vvohl slatt-baft sein; jetzt ist es besser, ihn zu vermeiden. — Bei c mussteder Tenor von d nach e gehn; von c aus halte er mit dem BassOklaven gemaeht. — Bei d ist nun die einzige Stelle, wo eineAbweichung von der erslen Harmonieweise (S. 102) nothwendigerschien. Die sechsmalige Anwendung desselhen Akkordes bei still-stehender Melodie ist hier in der erslen Bearbeitung armlich undunbefriedigend zu nennen ; in der zweiten wechseln wir mit c-e-g,g-h-d und g-h-d-f. Auch e-g-h halte eingemischt werdenkönncn; es ist aber nur mit g-h-d , nicht mit c-e-g in nachsterBeziehong, wahrend unsre Akkorde durchgangig im engslen Zu-sammenhang stehen.
klerken wir zum Scbluss dieser Anweisung noch eineMaxime.
Wenn wir irgendwo den Dreiklang der Dominante ungenügendlinden, so kann bisweilen der Dominantakkord vermöge seiner grös-sern Tonfülle und scharfern Beziehung auf den tonischen Dreiklangbel'riedigender sein. Wir wollen uns an diesen Ausweg dadurcherinnern, dass wir den ungenügend erscheinenden Akkord nennenund mit einem nachdruckvollen : E n d ! . . .. zu seiner Fortselzungdurch lerzenweise ( ZuIïïgung eines neuen Tons anregen. Also dieAussprache von
g-h-d — und ! . . . .
erinnert, dass noch eine neue Terz (ƒ) zugefügt werden soll.Dieses nachdruckvolle End wird uns noch vielfallige Diensteleis ten. —
In der ersten Harmonieweise diente der Dominantakkord nurals Mittel, die Fehler bei dem Fortschritt von der sechsten zursiebenten Slufe zu vermeiden. Dann haben wir gelernt, uns seiner