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steht die Ausfiihrung. Man bemerke nebenbei, dass Takt 6 zweiStimmen, Tenor und Bass, in einem Ton zusammentreten. Dassbeide Stimmen demungeachtet verschiednen Gang nehmen, siehtjeder. Wollten wir sie aber zwei- oder mehrmals nach einanderim Einklang vereinigen, so würden wir unsern Satz auf so lange zueinem dreistimmigen machen; es ware nicbt eben falsch, aber eineAbweichung von unserm Vorsatze, vierslimmig zu seizen.
Mag übrigcns die oben eingeleitete Uebung dürftig und mecha-nisch erscheinen; all’ unsre Anfange waren höchst gering und fuhr-ten w'eit genug. Auch diese engen Schranken werden wir balddurchbreelien; sie Ieiten aber mit solcher Sicherheit in ein neuesreiches Gebiet, dass Fehler nur aus unbedingter Unacbtsamkeit her-vorgehen können.
In dieser Weise können Melodien, die uur in einer einzigenDurtonart stehen, ■— mit einigen Ausnabmen, die spiiter zur Er-wahnung kommen, —■ harmonisirt werden. Beilage I bietet dereneinige zur Uebung, 7 ) da die eigne Auswahl oder Anfertigung denSchuier weder fördert, noch ibm wegen den schon erwahnten Aus-nabmen für jetzt ohne Bedenken überlassen werden kann. Will erdiese Uebung in andern Tonarten fortlïihreiij, so kann er Irrungendadurch von sich abwehren, dass er sich die jedesmalige Tonleitermit den Ziffern vorsehreibt; z. B. so:
8 5 3 8 5 3 f 3 8
d e fis g a h cis d
wenn er in Z?dur arbeiten wollte.
7) Fünfte Aufgabe: der Schiiler hat
a) die in der Beilage I gebotenen Melodien zu harmonisiren,
b) allmahlig in allen Durtonarten die S. 80 aufgewiesenen drei Töne(Tonika, Oberdominante, Unterdominante aufzusuchen,
c) auf ihnen die drei Dreiklange und den Dominantakkord zu erricbten,
d) die Audösung des letztern in der S. 87 gezeigten Weise aufzu-schreiben und endlicb
c) Akkorde und Auilösung am Instrumente auszuführen.
Das iNahere im Anhange B.