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15rille Al»tliei 1 uiig.
Die Harmonie der Durtonleiter.
Wie mannigfach sich auch unser Tomvesen bereits enlwickeltbat, so liegt doch das Ungeniigen alles Bisherigen klar vor Augen.Zuerst hatten wir die vollstandige diatonische Tonleiter, sogarmit der Möglichkeit, fremde Töne in unsre Bildungen aufzunehmen;allein wir wussten uns nur einstimmig zu bewegen. Sodann ge-wannen wir harmonische Massen und die Möglichkeit, zwei oderallenfalls vier Stimmen mit einander gleichzeilig zu verbinden; alleinhiermit wussten wir nicht einmal die ganze Tonleiter zu vereini-gen; auch die zuletzt versuchte Vierstimmigkeit war im Wesent-liehen doch nur Verdopplung zweistimmiger Salze.
Der nachste Schrilt ist oflenbar der:
es muss die vollstandige Tonleiter in Verbindung mit Har-monie gebraucht werden können.
Wir unlernehmen also von Neuem die mehrstimmige Kompo-sition; und zwar beginnen wir mit dem
viersthnmi'gen Satze
schon desswegen, weil wir zuletzt vier Stimmen besessen haben;wichtigere Grimde werden sich bald*) aus der Sache selbst ergeben.
Erster Abschnitt.
Auffindung der ersten Ilarmonien.
Vor Allem mussen wir also Harmonien auffinden für die Bc-gleilung der ganzen Tonleiter.
Hier richtet sich unser Bliek zuerst auf die erste harmonischeMasse, deren vorzügliche Wiehtigkeit und Regelmassigkeit wir schonS. 55 erkannt haben. — Diese .Regelmassigkeit zeigt sich aberdarin, dass ihre drei Töne ( c-e-g) terzenweis iiber einan-der stehen.
Die terzenweise Verbindung von drei — oder mehr Tonen zueiner Harmonie heisst Akkord.
*) lm zweiten Abschnitte dieser Abtheilung untei' B.