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war’ also unser dermaliger Tonstoff.
Was ist an ihm gewonnen? — Vor Allem grössere und brei-ter ausgelegte Tonfülle, wenn wir beide Slimmpaare mit einan-der führen. Freilich wird die grössre Tonmasse weniger leichlbe-weglich sein, als der bisherige zweislimmige, oder gar der fiühereeinstimmige Salz; und überdem ist im Grund ausser dem materiellenZuwacbs nichts Neues gefunden, denn jedes Slimmpaar bewegt siebin gleichen Intervallen und Richtungen mit dem andern.
Dies könnle darauf bringen, entgegengesetzte Richtungen derSlimmpaare zu versuehen. Wenn im zweistimmigen Salze die Mas-sen regelmassig wechseln, könnten sich jetzt die zwei Stimmpaareohne Bedenken in entgegengesetzten Richtungen bewegen;
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dessgleichen, wo eine einzige Masse herrscht. Wir nennen dieseBewegungsart Gegenbewegung.
Diese und die vorige Anwendung des doppelzweislimmigenSatzes sind die natiirlichsten, denn sie beruhen auf der im Allge-meinen zweckmassigsten Begleitungsform des zweistimmigen Satzes,es könnten ferner, da wir gefunden haben, dass der Grundton derzweiten Masse auch der ersten eigen ist, zwei Stimmen diesen ge-meinschaftlichen Ton festhalten, wahrend die andern sich beliebig inbeiden Massen bewegen.
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Wir nennen solche durch die Bewegung der übrigen Stimmenfortgehende Töne Haltetöne; sie geben der ganzen Tonbewegungmateriellen Zusammenhang, körperliche Verbindung. Endlich könn-
*) Die dritte Stimme s c h e i o t auf den ersten Bliek neue Töne zu enlhalten ;aber es sind die bekannten, nur in tieferer Oktave fiir das tiefere Stimnipaar.