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Johann Jacob Froberger.
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die Motive entlehnen und mit überraschender Treue durchführen,ohne sich jedoch in ihrem eigenartigen Charakter dadurch beinträch-tigen zu lassen. Vergleichen wir z. B. gleich die erste Couranteder Wiener Handschrift mit der Allemande, so können wir beobach-ten, wie sich die Courante im ^ 2 -Takt aus der ^Z-taktigen mitvoller Harmonie beginnenden Allemande zu einem selbständigenStückchen herauswindet.
Allemande:
Courante:
-- fl-
Zuweilen begnügt sich Froberger auch, von einer genauerenVerfolgung der Allemanden-Melodie abstrahirend, seiner Courantedurch Zugrundelegung desselben Harmoniefundaments eine Ähnlich-keit mit der Suiten-Führerin zu geben, wie z. B. in den betreffen-den Schlußtakten der 4. Suite (l?dur) der Wiener Handschrift von1649.
Diese genaue Anlehnung an die Allemande, welche der Cou-rante einen variationenartigen Charakter giebt, bezieht sich indessen,wie schon vorher angedeutet, nur auf einen Theil der CourantenFroberger s. Andere entziehen sich in dieser Beziehung vollständigder Führung durch die Allemande und bilden ein selbständiges,eine neue Melodie einführendes Stück, wie z. B. die erste Courante