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Franz Beier.
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Als eine willkommene Ergänzung dieser werthvollen Schrift-stücke können wir die erst gegen Ende des Jahres 1882 erfolgteHerausgabe der »OorrWiioiiäanLe et oeuvres musicnles cke Ooir-stantin Hungens« begrüßen, ein Werk, das von W. I. A. Jouck-bloet und I. P. N. Land veröffentlicht und bei E. I. Brill inLeyden erschienen ist.
Die Huygens'sche Korrespondenz ist bei der Bedeutung desseiner Zeit berühmten Mannes und dem vielseitigen brieflichen Ver-kehr, in dem er zu bedeutenden fürstlichen Persönlichkeiten, wieMoritz von Nassau, zu großen Meistern in der bildenden Kunst,wie Rubens, und zu berühmten Musikern, wie Chambonnieres, ge-standen hat, von großer Wichtigkeit für die Kenntnis des 17. Jahr-hunderts, in dessen Zeit sein Leben (1596—1687) fällt.
In dieser Sammlung finden wir neben zwei anderen interessan-ten Hinweisungen auf Froberger zwei Briefe »ä la UrinosZss üs^loiitbeliLick» (Ouollosss cko lVirtembörA ä Herioourt). Von die-sen ist der erste mit dem Datum des 29. August 1667 die Antwortauf die ihm von der Herzogin am 25. Juni geschriebene Nachrichtvon dem Tode des Meisters. Der zweite ist unter dem Datum des4. August 1668 geschrieben. In ihm bittet Huygens mit überzeu-gender Dringlichkeit die Herzogin, welche sich in dem Briefe vom23. Oktober 1667 gegen eine Weggabe von Kompositionen ihresLehrers entschieden sträubt, um Erfüllung seines darauf gerichtetenWunsches. Den ersten Brief mit der Todesnachricht hatte Huygensam 23. Juli 1667 in Breda, den zweiten am 18. November des-selben Jahres empfangen. Zu dem ersten Briefe der Herzogin anHuygens gab das von diesem am 9. Juni 1667 an Froberger ge-richtete Schreiben Veranlassung, welches die Herzogin öffnete, undworüber sie sich äußert:
„Deshalben ich Ursache habe um Verzeihung zu bitten, weil ichselbes geöffnet. Denn ich mir die Gedanken gemacht, meinen Grußoder Angedenken darin zu finden, deßwegen ich mich denn gar schönbedanken thue und wünsche, solcher noch besser meritirt zu sein."
Aus Huygens' Briefen weht uns eine innige Verehrung undwarme Freundschaft für Froberger entgegen, welche wohl aus einemlängeren persönlichen Umgang hervorgegangen ist. Auf solchen läßtwenigstens folgende Bemerkung Huygens' aus dem ersten Brief andie Herzogin schließen : »oonrine souvent U m'a ckoolars, gns gut