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adäquaten Ausdruck ankommt: denn sonst gäbe es nichtso viele Sprachen. Das „Ding an sich“ (das würde ebendie rei ne fo lgenlose. Wahrheit sein) ist auch dem Sprach-bildner ganz unfasslich und ganz und gar nicht erstrebens-werth. Er bezeichnet nur die Relationen derDingeJzu denMenschen und nimmt zu deren Ausdrucke die kühnstenMetaphern zu Elülfe. Ein Nerve nreiz, zuerst übertragenin ein Bild! Erste Metapher. Das Bild wieder nachge-formt in einem Laut! Zweite Metapher. Und jedesmalvollständiges Überspringen der Sphäre, mitten hinein ineine ganz andre und neue. Man kann sich einenMenschen denken, der ganz taub ist und nie eineEmpfindung des Tones und der Musik gehabt hat: wiedieser etwa die chladni’schen Klangfiguren im Sande an-staunt, ihre Ursachen im Erzittern der Saite findet undnun darauf schwören wird, jetzt müsse er wissen, wasdie Menschen den „Ton“ nennen, so geht es uns allen mit! der Sprache. Wir glauben etwas von den Dingen selbstzu wissen, wenn wir von Bäumen, Farben, Schnee und; Blumen reden, und besitzen doch nichts als Metaphernj der Dinge, die den ursprünglichen Wesenheiten ganz und( gar nicht entsprechen. Wie der Ton als Sandfigur, sonimmt sich das räthselhafte X des Dings an sich, einmalals Nervenreiz, dann als Bild, endlich als Laut aus.Logisch geht es also jedenfalls nicht bei der Entstehung: der Sprache zu, und das ganze Material, worin und wo-
mit später der Mensch der Wahrheit, der Forscher, derPhilosoph arbeitet und baut, stammt, wenn nicht ausWolkenkukuksheim, so doch jedenfalls nicht aus dem| Wesen der Dinge.
Denken wir besonders noch an die Bildung der Be-griffe. Jedes Wort wird sofort dadurch Begriff, dass eseben nicht für das einmalige ganz und gar individuali-