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theil. Sie verlieren durch Sokrates die Unbefangen-heit. Ihre Mythen und Tragödien sind viel weiser alsdie Ethiken Plato’s und Aristoteles; und ihre stoischenund epikurischen Menschen sind arm, gegen ihreälteren Dichter und Staatsmänner.
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Vergleichung der. älteren Philosophie mit dernachsokratischen.
1. Die ältere ist mit der Kunst verwandt, ihre Welt-auffassung hat mehrmals von der Kunst sich inspirirenlassen. Geist der Musik und der bildenden Kunst.
2. Sie ist nicht die Negation des andern Lebens,sondern aus ihm als seltne Blüthe gewachsen; sie sprichtdessen Geheimnisse aus (Theorie — Praxis).
3. Sie ist nicht so individuell-endämonologisch,ohne die garstige Prätention auf Glück.
4. Diese älteren Philosophen selbst haben in ihremLeben höhere Weisheit und nicht die kalt-kluge Tugend-haftigkeit. Ihr Lebensbild ist reicher und complicirter,die Sokratiker simplificiren und banalisiren.
Sokrates: „mir bleibt nichts als ich mir selbst“.Angst um sich selbst wird die Seele der Philosophie.
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Sokrates Wirkung:
1. er zerstörte die Unbefangenheit des ethischenUrtheils,
2. vernichtete die Wissenschaft,
3. hatte keinen Sinn für die Kunst,
4. riss das Individuum heraus aus dem historischenVerbände,
5. beförderte dialektische Rederei und Geschwätzigkeit.