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durch andre Stoffe, sondern durch sich selbst, wenn ersich theilt, sich theilend, und bald gross bald klein sichzusammenballend, hat seine gleiche Masse und Quantitätseit aller Ewigkeit: und das, was in diesem Augenblick,in der gesammten Welt, bei Thieren Pflanzen Menschen,Geist ist, war es auch, ohne ein mehr oder weniger,wenn auch anders vertheilt, vor einem Jahrtausend.Aber wo er je ein Verhältniss zu einer andern Substanzhatte, da war er nie ihr beigemischt, sondern ergriff siefreiwillig, bewegte und schob sie nach Willkür, kurzherrschte über sie. Er, der allein in sich Bewegunghat, besitzt auch allein die Herrschaft in der Welt undzeigt diese durch das Bewegen der Substanzen-Körner.Wohin aber bewegt er sie? Oder ist eine Bewegungdenkbar ohne Richtung, ohne Bahn? Ist der Geist inseinen Stössen ebenso willkürlich, wie es willkürlichist, wann er stösst und wann er nicht stösst? Kurz,herrscht innerhalb der Bewegung der Zufall, das heisstdie blindeste Beliebigkeit? An dieser Grenze betretenwir das Allerheiligste in dem Vorstellungsbezirk desAnaxagoras.
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Was musste mit jenem chaotischen Durcheinanderdes Urzustandes vor aller Bewegung gemacht werden,damit aus ihm, ohne jeden Zuwachs neuer Substanzenund Kräfte, die vorhandene Welt mit den regelmässigenBahnen der Gestirne, mit den gesetzmässigen Formender Jahres- und Tageszeiten, mit der mannichfachenSchönheit und Ordnung, kurz, damit aus dem Chaos einKosmos werde? Es kann dies nur Folge der Bewegungsein, aber einer bestimmten und klug eingerichteten Be-