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in jenem sich selbst bewegenden und sonst unabhängigenNous zu finden: als dessen Wesen gerade dunkel undverschleiert genug ist, um darüber täuschen zu können,dass auch seine Annahme im Grunde jene verbotenecausa sut involvirt. Für die empirische Betrachtung istes sogar ausgemacht, dass das Vorstellen nicht eine causasui, sondern die Wirkung des Gehirnes ist, ja ihrmuss es als eine wunderliche Ausschweifung gelten, den„Geist“, das Gehirnerzeugniss, von seiner causa zu trennenund nach dieser Loslösung noch als existirend zu wâhnën.Dies that Anaxagoras; er vergass das Gehirn, seine er-staunliche Künstlichkeit, die Zartheit und Verschlungen-heit seiner Windungen und Gänge und decretirte den„Geist an sich“. Dieser „Geist an sich“ hatte Willkür,allein von allen Substanzen Willkür — eine herrlicheErkenntniss! Er konnte irgend wann einmal mit derBewegung der Dinge ausser ihm anfangen, ungeheureZeiten dagegen sich mit sich selbst beschäftigen — kurz,Anaxagoras dürfte einen ersten Bewegungsmoment ineiner Urzeit annehmen, als den Keimpunkt alles soge-nannten Werdens, das heisst aller Veränderung, nämlichaller Verschiebung und Umstellung der ewigen Sub-stanzen und ihrer Theilchen. Wenn auch der Geist selbstewig ist, so ist er doch keineswegs gezwungen, sich seitEwigkeiten mit dem Elerumschieben der Materien-Körnerzu quälen: und jedenfalls gab es eine Zeit und einenZustand jener Materien — gleichgültig ob von kurzeroder langer Dauer —, in dem der Nous noch nicht aufsie eingewirkt hatte, in dem sie noch unbewegt waren.Dies ist die Periode des anaxagorischen Chaos.