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wäre, ist es etwas drittes, was sie bewegt ? Es istein schlimmes Problem: denn Parmenides hätte auch,selbst zugegeben, dass es viele Substanzen gäbe, dochimmer noch die Unmöglichkeit der Bewegung, gegenAnaxagoras, beweisen können. Er konnte nämlich sagen:nehmt zwei an sich seiende Wesen, jedes mit durchausverschiedenartigem, selbständig unbedingtem Sein — undsolcher Art sind die anaxagorischen Substanzen —: niekönnen sie demnach auf einander stossen, nie sich be-wegen, nie sich anziehn, es giebt zwischen ihnen keineCausalität, keine Brücke, sie berühren sich nicht, siestören sich nicht, sie gehen sich nichts an. Der Stossist dann ganz ebenso unerklärlich wie die magischeAnziehung; was sich unbedingt fremd ist, kann keineArt von Wirkung auf einander ausüben, also sich auchnicht bewegen, noch bewegen lassen. Parmenides würdesogar hinzugefügt haben: der einzige Ausweg, der euchbleibt, ist, den Dingen selbst Bewegung zuzuschreiben;dann ist aber doch alles das, was ihr als Bewegungkennt und seht, nur eine Täuschung und nicht die wahreBewegung, denn die einzige Art Bewegung, die jenenunbedingt eigenartigen Substanzen zukommen könnte,wäre nur eine selbsteigne Bewegung ohne jede Wirkung.Nun nehmt ihr aber gerade Bewegung an, um jeneWirkungen des Wechsels, der Verschiebung im Raume,der Veränderung, kurz die Causalitäten und Relationender Dinge unter einander zu erklären. Gerade dieseWirkungen wären aber nicht erklärt und blieben soproblematisch wie vorher: weshalb gar nicht abzusehnist, warum es nöthig wäre, eine Bewegung anzunehmen,da. sie gar nicht das leistet, was ihr von ihr begehrt.Die Bewegung kommt dem Wesen der Dinge nicht zuund ist ihnen ewig fremd.
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