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nähme. Wird aber der Schein aus dieser Welt weg-geleugnet, mit Hülfe jener Frage nach dem Woher? desScheins, wird die Bühne des sogenannten Werdens, derVeränderung, unser vielgestaltetes rastloses buntes undreiches Dasein, vor der parmenideischen Verwerfung ge-schützt, so ist es nöthig, diese Welt des Wechsels und derVeränderung als eine Summe von solchen wahrhaftseienden, in alle Ewigkeit zugleich existirenden Wesen-heiten zu charakterisiren. Von einer Veränderung instrengem Sinne, von einem Werden, ist natürlich auchbei dieser Annahme durchaus nicht zu reden. Aber jetzthat die Vielheit ein wahres Sein, alle Qualitäten habenein wahres Sein, die Bewegung nicht minder; und vonjedem Moment dieser Welt, ob auch diese beliebig ge-wählten Momente um Jahrtausende auseinander liegen,müsste gesagt werden können: alle in ihr vorhandenenwahren Wesenheiten sind sammt und sonders zugleichda, unverändert, unvermindert, ohne Zuwachs, ohne Ab-nahme. Ein Jahrtausend später ist sie eben dieselbe,nichts hat sich verwandelt. Sieht trotzdem die Welt daseine Mal ganz anders aus, als das andre Mal, so ist dieskeine Täuschung, nichts nur Scheinbares, sondern Folgeder ewigen Bewegung. Das wahrhaft Seiende ist baldso, bald so bewegt, aneinander auseinander, nach oben,nach unten, in einander, durch einander.