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Die Söhne Sebastian Bach's.
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und erscheint für uns völlig reizlos. Das Meiste schließt sich anEmanuels Stil in dessen unbedeutenderen Arbeiten an.
Niemand kann über das ihm gegebene Maß der Fähigkeitenhinaus. Dies ist das Urtheil, nach dem die Nachwelt JohannChristoph Friedrich Bach zu messen hat. Doch bot er, seinenBrüdern Friedemann und Christian gegenüber das wohl-thuende Bild einer in sich zufriedenen Natur, eines liebenswürdigenCharakters; treue Gewissenhaftigkeit und Pflichterfüllung haben ihnausgezeichnet. Der göttliche Funke, der in seinen Brüdern lag undvon zweien unter ihnen in niedrigen Leidenschaften erstickt wurde,glühte nicht in gleichem Maße in ihm. Aber auch in der Familieder Bach konnten nicht lauter Meister ersten Ranges entstehen. Siehatte der Welt, dem Leben, der Kunst, dem Vaterlande schon soGroßes geleistet, daß wir mit dankbarer Ehrfurcht aus ihren jetzterloschenen Stamm zurückblicken dürfen. Ihre Mission war erfüllt.Drei große Meister, Christoph, Sebastian und Emanuelwaren ihr entsprossen, nicht von gleichem Range, aber auch diebeiden weniger großen doch bedeutend genug, um in der Kunst-geschichte als edle und bahnbrechende Erscheinungen eine bevorzugteStellung in Anspruch nehmen und behaupten zu können, Sebastianbeide und alles Übrige in dem überragend, was in seiner Richtungans dem Gebiete der evangelisch-kirchlichen Musik, dem der Orgelund des Klaviers überhaupt vorhanden war und folgte, ist nurvon Einem erreicht worden, der länger als ein halbes Jahrhundertnach ihm die Welt durch die Wunderkrast seiner Tongebilde in Er-staunen setzen sollte, Ludwig van Beethoven. Zwischen beidensteht die vermittelnde ehrwürdige Gestalt Emanuel Bach's, Zeug-nis ablcgend für den Vater und für die Zukunft.
Eins noch ist diesem besonders zu danken; die Sorgfalt, mitwelcher er die Nachrichten der Familie gesammelt, die Treue, mitwelcher er sie der Nachwelt ausbewahrt die Pietät, mit der er denihm überlieferten Schatz seines Vaters an autographen Kompositionengehütet und uns dadurch es möglich gemacht hat, überhaupt zuwissen, was die Kunst, was die deutsche Nation an jenem besessen.Hütte sein älterer Bruder Friede mann nur in diesem einen Punktewie er gedacht und gehandelt, wie manches Meisterwerk aus desVaters unsterblicher Feder wäre, statt verloren zu sein, ans unsgekommen.