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C. H. Bitter.
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Gottes und für die lernbegierige Jugend seine unsterblichen Ton-schöpfungen gesetzt hat.
Man kann von Niemandem, der das Leben im Taumel desGenusses anskosten will, verlangen, daß er ein großer Künstler sein,daß er der Zukunft neue Bahnen anweisen, die Gegenwart erheben,veredeln solle. So ist des jüngsten Bach Künstlerthum und Künst-lerrnhm in seiner Zeit verrauscht und vergangen, und die Nachwelthat nichts von ihm übrig behalten, als den Namen und das Be-dauern, daß so viel glänzende Eigenschaften, und man darf hinzu-setzen, auch so viel Fleiß und künstlerisches Können materiellenRegungen unterlegen sind. Nur daß Johann Christian Bachder Sohn Joh. Sebastians war-, rettet seinen Namen vor gänz-licher Vergessenheit. Sein Los, sein Nachruhm, sind genau wieseines Bruders Friedemann, nur daß dem letzteren die dunklewiderwärtige Seite des Lebens, jenem die goldene, sonnenbeglänztezugesallen war. Beide, auch in der Kunst verschiedenen Bahnenfolgend, haben mit dem Pfunde nicht gewuchert, das sie aus desVaters Händen als ein reiches und heiliges Erbtheil empfangenhatten. Beide haben diesen ihren Reichthum in wildem, wüstem Tau-mel vergeudet. Aber während sich an die Laufbahn Friedemannsund an sein unbeweintes Ende immerhin eine gewisse Tragik derBetrachtung knüpft, erlischt das an sich so reiche und glänzendeLeben seines jüngsten Bruders wie der Feuerregen einer Rakete,ohne irgend eine bleibende Theilnahme hervorzurufen, ja selbst, ohneein historisches Interesse zu erregen.
Schließlich bleibt mir die Pflicht, einige Worte über den viertenSohn Seb. Bach's zu sagen, der als Musiker seinen Namenweiter geführt hat. Es war dies Johann Christoph Fried-rich, der Bückeburger, der im Jahre 1732 geboren und 18 Jahrejünger war als EManuel. Er hatte, wie dieser, zuerst die Rechtestudirt, sich dann der Musik gewidmet und wurde im Jahre 1756als Konzertmeister an den Hof des Grafen Wilhelm von Schaum-burg-Lippe berufen, und hat diese seine Stellung bis zu seinemTode ( 1795 ) behalten.
Er war ein vorzüglicher Klavierspieler und hat viel geschrieben,Quartette, Konzerte, Sonaten, Trios, Sinfonien, Kantaten undLieder. Alles zeigt den Charakter verhältnismäßiger Unbedeutendheit