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Die Söhne Sebastian Bach's
Entstehung
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C. H. Bitter.

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besonderen Charakter-Eigentümlichkeiten bemerkbar gemacht hatte,die aus ihm in späteren Jahren einen vollkommenen, dem Lebenentfremdeten Sonderling zu schassen geeignet waren.

Im Jahre 1733 wurde ihm, dem 23jährigen Jünglinge, dieOrganistenstelle an der Sophienkirche zu Dresden übertragen, nach-dem er in der am 23. Juni stattgehabten Organistenprobe:nachaller Nusiooruiri Ausspruch und juckioio als der besteund geschickteste (unter seinen Mitbewerbern) anerkannt under sich auch bei der Probe am besten oxllibii-ot."

Aber sein großes und phantasievolles Orgelspiel und die außer-ordentliche Schwierigkeit der Aufgaben, die er sich dabei stellte,scheinen schon damals die Ansicht verbreitet zu haben, daß er nurschwer verständlich sei. Das Publikum fand an seinem Spielso wie an den von ihm veröffentlichten Musikstücken, wenngleichdieselben weithin das Maß des Gewöhnlichen überschritten, keinenGeschmack. Eine Sammlung von Polonaisen, Musikstücken ims/z-Takt, in denen das tanzartige Element gegen den edlen undtiefen Inhalt, der in der Musik niedergelegt war, weithin zurücktritt,und die in ihrer Art als Meisterstücke einer damals noch neuenMusikrichtung betrachtet werden durften, fand, ihres großen innerenWerths ungeachtet keine Käufer. Möglich, daß die ablehnendeHaltung des Publikums die Veranlassung gewesen ist, daß Friede-mann Bach die in diesen Stücken offenbar dokumentirte Neigungunterdrückt hat, die Elemente modernen Fortschritts und eines neuenEntwickelungsganges für die Salonmusik zu pflegen.

Noch eine weitere Arbeit aus der Dresdener Zeit, ein Konzertfür die Orgel mit zwei Manualen und dem Pedal, hat ihn alseinen Tonsetzer von großem Talente bewährt; aber das Vorurtheilgegen ihn und seine Musik stand nun einmal, wie es scheint, fest,Friedemann ist jenen ersten Impulsen nicht weiter gefolgt undhat seinerseits im Verlauf seiner Lebensthätigkeit wenig gethan, das-selbe zu beseitigen, bis ihm die öffentliche Theilnahme schließlichganz zu versagen begann. Es trat hinzu, daß im Publikum dasInteresse für den strengen Stil, in dem und für den er erzogen war,zu erlöschen begann. Schon Sebastian Bach, der große undun-erreichte Meister, den die dankbare Nachwelt so hoch in Ehren hält,wurde in seinen letzten Lebensjahren als eine erloschene Größe be-trachtet, die fast nur noch als eine Last empfunden wurde, nicht