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Die ^öhne Sebastian Bach's.
L. Biccer.
ei Betrachtung der alten Schule der Kontrapunktistenund Orgelspieler des vorigen Jahrhunderts tritt demaufmerksamen Beobachter vor Allem die auffallendeThatsache entgegen, daß von den beiden hervor-ragenden Häuptern derselben, den beiden größesten deutschen Ton-setzern jener Zeitperiode, deren Leben und Wirken so viele Ver-gleichungs- und Berührungspunkte bietet, der eine. Händel, garkeine Schule gebildet, keine Nachfolge hinterlassen hat. währendder andere, Seb. Bach, außer von einer ungewöhnlich großenAnzahl von Schülern jeder Art vorzugsweise von seinen Söhnendie Weiterführung seines Wissens und Könnens, des großartigenWirkens und Schaffens erwarten durfte, das er in einer mehr alsfünfzigjährigen Thätigkeit als Organist und Kantor, als Komponist,Orgel- und Klavierspieler ersten Ranges in so verschiedenen undweiten Kreisen geübt hatte.
Eine andere, nicht weniger ausfallende Thatsache ist die, daßSeb. Bach von der Mitwelt, wie hoch diese ihn insbesondereals großen Orgel-Virtuosen bewundert haben mag, doch im Übrigenwenig verstanden und geschätzt wurde, daß aber sein zweiter SohnCarl Philipp Emanuel, der ihm in Allem doch so weit nach-stand, während seines langen Lebens weit über den Vater hinausverehrt wurde und daß, während man ihn demnächst wieder völligvergaß, das Andenken seines großen Vaters wie von selbst auflebte
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