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Die Jobsiade : ein grotesk-komisches Heldengedicht in 3 Theilen
Entstehung
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6. Seme «och übrige Schwester, die Gertrüde,Ein Frauenzimmer von sehr gutem Gcmüthe,

Jnvitirte er zu sich nach Schönhain,

Um ihm in der Wirtschaft behülflich zu sehn.

7. Versprach auch sonst, sie heute oder morgenReichlich und christbrüderlich zu versorgen;

Sie gab also ihre bisherige Geschäfte dran,Und kam verlangter maßen bald d'rauf an.

F. Nun war zwar besagte Schwester GertrüdeEben nicht mehr in der besten Jahrblüthe,

Aber doch siir's Haus, Bette und TischRoch ziemlich munter, gesund und frisch.

9. Auch nicht unangenehm im Umgänge;

Drum währte es auch zu Schönhain nicht lange,Daß der Schösser, der sich Wittwer befand,Anhielte um ihre Herze und Hand.

10. WaS vormals mit Prokrater Geyer geschehen,Das konnte niemand ihr weiter ansehen,

Drum willigte Herr Hieronimus drin,

Und sie ward richtig Frau Schöfferin.