Druckschrift 
Die Jobsiade : ein grotesk-komisches Heldengedicht in 3 Theilen
Entstehung
Seite
149
Einzelbild herunterladen
 

-»-N 149

tz. Er war mächtig in Lehr und reich an Worten,Stund erst als Pfarrer an verschiednen Orten,Ward im vierzigsten Jahr Konsistorial,

Und starb im fünfzigsten Knall und Fall.

7. (Von seiner Suade im PerorirerrScheint eS als Erbtheil herzurühren,

Daß die ehmalige Mamsel Plapekplar,Nachherige Fra« Jobs, so wortreich war;

8. Auch daß sie an dem geistlichen StandeEin so außerordentliches Vergnügen fände,

Und den Hieronimus, den sie gebar,

Schon früh bestimmte znm Dienst der Pfarr.)

tz. Er hinterließ nicht bloß Kindertücher,

Oder eine Sammlung-alter Schriften und Bücher;Sondern auch viel Gut immobil und movent,Denn er war ziemlich reich und potent.

10. Don seinen sonstigen LebensumständenHabe ich nicht viel Nachricht in Händen,

Doch merke ich noch von ihm an, daßEr gerne gebratne Truthähne.

11. Daher entstand vermutlich die Sitte und Regel,Daß man die Truthähne Konsistorkalvögel

Seitdem im schwäbischen Lande heißt,

Und sie gern bei Pfarrschmäusen speist.

12. Doch, dem sey übrigens, wie ihm sepe.

Er verwaltete sein Amt mit aller Treue,

Und sei» eheleiblicher Vater warFürstlicher Amtmann und Justitiar.