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Die Jobsiade : ein grotesk-komisches Heldengedicht in 3 Theilen
Entstehung
Seite
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90. Er kam also im kurzen um das Seme,

Und wäre nunmehr gar blank aus daö Reine,

Und im unersetzbaren Ruin

Sank dies sonst reiche Geschlecht dahin.

91. Sein Sohn Fritz erwählte das Militaire,Erlangte wegen seiner Bravour viel Ehre,

Bis er zuletzt gar ein Bein und ein OhrEhrenvoll in einer Schlacht verlor.

92. Er bekam drauf den Abschied und einen Orden,Ist aber dabei arm und dürftig geworden,

Und er ernährte ex post kümmerlichAuf einem gar kleinen Gütchen sich.

93. That jedoch, obgleich mit hölzernem Beine,

Bei der Fortpflanzung des Geschlechts noch dasSeine,

Und erzeugte zu seines Alters TrostEinen Sohn mit seiner Suse, den nannte erJost.

94. Der ist noch dem Adelstande getreu gebliebenUnd hat keine bürgerliche Nahrung getrieben,

Denn noch im Jahr tausend siebenhun-dert acht

Hatte Jost eine kleine Hufe im Pacht.

95. Er war übrigens der leibliche Vater

Von dem berühmten Schildbürger Senater,

Hielt indeß ans gute OekonomieMehr als auf die adlige Genealogie.