Druckschrift 
Die Jobsiade : ein grotesk-komisches Heldengedicht in 3 Theilen
Entstehung
Seite
142
Einzelbild herunterladen
 

-»D 142

07. Gedachter Sohn Robert bekam Lust zum Kriege,That als Freiwilliger einige Feldzüge,

Und ließ in 'nein Scharmützel ritterlichDen Haarzopf und 'nen halben Finger im Stich,

68. Um nun nicht noch was mehr zu verlieren,

That er sich auf seine Güter rctiriren,

Heirathete im sechs und zwanzigsten Jahr,

Und starb, als er dreißig und ein halbes alt war,

69. Seine Ehegenossin hieße Frau Jde;

Er hatte gelebt ziemlich mit ihr in Friede,

Denn er war von tolerablem Gemüth.

Sein hinterlaß'ner Sohn hieße Siegfried.

70. Siegfrieds Umgang mit den Bauern war ver-

traulich,

Und mit den Bäuerinnen noch mehr erbaulich,Und nie waren im Revier des von Schöps'-scheu Gebiets

So viel Hahnreihe, als zur Zeit Siegfrieds.

71. Doch suchte er auch mit seiner HausfrauenSein grades adliges Geschlecht zu erbauen,

Denn seine Gattin Fredegund gebahrEinen wohlgcbildetcn Sohn ihm dar.

72. Dieser war ein sehr gewaltiger Jäger,HubevtuS, zugenamset der Schläger,

Denn er erschlug einst einen Wilddieb,

Welcher das verbotene Jagen trieb.