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Die Jobsiade : ein grotesk-komisches Heldengedicht in 3 Theilen
Entstehung
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>7. Allein, sie war bemüht in kaltem Augenblicken,Alle diese Wünsche in der Geburt z« ersticken,Denn als 'ne vernünftige Person gedachte sie:Die Wünsche würden doch realisiret nie,

! 8. Freilich für 'nen Herrn solch hohen Standes,Einz'gen Sohn des reichsten Kav'liers des Landes,War sie, zur Abkühlung für's adliche Blut,Nur höchstens allenfalls üls Maitresse gut.

i g. Aber sie Ware seit ihrer frühen JugendEine Bewahrerin unverdorbener Tugend,

Und hätte so was selbst keinem KönigsfehnFür jährlich Lohn von tausend Dukaten gethon.

20. Auch der junge Herr konnte sich nicht bequemen,Die Sache auf einen solchen Fuße zu nehmen;

Denn er hielte eS für eine große Sünd,

Zu verführen andrer Leute Kind.

21. Auch hätte er alles in der Welt lieberGesehen gehen darunter und darüber,

Als seinem lieben Freunde HieronimuöZu machen einen so bitter» Verdruß.

22. Er wußte aber mit vollkommenster Uebcrzeu-

gung

Seiner srciherrliche» Eltern Eckel und Abnei-gung

Gegen jede Beschmutzung des StandsDurch eine niedrige Mesallianz.