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3. Schon habe ich wohlbedächtlich im zweitenTheile, Kapitel 33, suchen vorznbereitcn
Den geneigten Leser aus den Roman,
Der sich mit dem jungen Herrn und Estheranspann.
4. Nun wollen wir, um methodisch zu gehen,
Stück vor Stück ordentlich besehen,
Wie alles vom ersten AnfangNahm den gewöhnlichen Romangang.
5. Schon auf der Akademie hatte der Baron vieleDunkele angenehme Vorgefühle
Für Esther, und gab dem Hieronimus,
Wenn er nach Haus schrieb, an ihr 'nen Gruß.
tz. Denn mit Bücherschreiben und VerliebenWird manches seltnes Abentheuer getrieben,Beides kostet Heuer wenig Müh,
Und man kommt dazu und weiß nicht wie?
7. Und weil Hieronimus seine Schwester sehr schätzte,Und an ihrem Andenken sich sehr ergötzte,
So sprach er von ihr dem Baron oft vor,
Und das hob sein Gefühl noch mehr empor.
8. Als sie nachher selbst nach Ohnwitz gekommen,Hat seine Liebe mehr überhand genommen,
Und flammte und brannte lichterloh,
Aergcr als Flachs und lichtes Stroh.
9. Denn sie hatte ein Gesichtchcn wie ein Engel,Eine Taille, schlank wie ein Rohrstengel,
Rabenschwarzes Haar, einen schönen Mund,Und Wangen et cetera, zart und rund.