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Die Jobsiade : ein grotesk-komisches Heldengedicht in 3 Theilen
Entstehung
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15. Es schien doch, als könn' er seine melanchollschen

Grillen

Am besten damit wegjagen nnd stillen,

Wenn er ein Bischen spazierte ausNach dem Ohnewitzer Pfarrerhaus.

16. Sintemal nun für junge, kränkliche NaturenDie Heirathen oft sind die zuträglichsten Kuren,

So sielen auch seine gnäd'ge Eltern für ihnAuf diese besondre Art von Medicin.

17. Es waren aber im Distrikt von rund um einigen

Meilen

Viele mannbare sehr artige Freiinnen und Franken,Welche wohl eine schier baldige HeirathGleichfalls gehalten hätten für 'ne Wohlthat.

18. Ihm ward also von den Eltern dringend em-

pfohlen,

Sich ein Fräulen daher bald heimzuholen,

Und sie gaben ihm gerne im voraus, wenn'sNur ritterbürtig sey, ihren Konsens.

19. Denn sie hielten große Stucke auf ihren Adel,Der war auch bisher blieben ohne Tadel,

Und von allem unsaubern bürgerlichen BlutNoch unvermischt und durchaus kerngut.

20. Mes andre hielten sie für Kleinigkeiten,

Welche bei Konvenienzehen nichts bedeuten;

ES war ihnen sogar durchaus einerlei,

Ob die künftige Schwiegertochter reich oderarm sey.