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Die Jobsiade : ein grotesk-komisches Heldengedicht in 3 Theilen
Entstehung
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22. Aber wir werden'S krinftig finde« und sehen,

Daß dem guten Mädchen drin zu viel geschehen,

Denn die Folge bewies es genung,

Daß jene Sage nur scy Verläumdung.

23. Dem Pfarrer Jobs däuchte es unerhörbar,

Daß seiner Schwester Krankheit so verschieden

erklärbar

Bei den Kennern der Arzneikunst sey,

Und dachte heimlich das Seine dabei.

24. Er hielt eS darum für klug und vernünftig,

Daß sie gar keine Arznei mehr brauche künftig,

Und daß man sie fortan in Gottes Namen nurMos überließ ihrer eigenen Natur.

24. Und das war ihm dann auch gewiß gerathen;Denn unter den Händen der Herrn HippokratenWäre sie bei dem gesundesten BlutDoch endlich unfehlbar gemachet kaput.

26. Er suchte aber sie möglichst aufzuheitern,

Und damit sich das Uebel nicht möchte erweitern,Rieth Er, als ein vernünftiger Mann,Spazieren und angenehmen Umgang ihr an.

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